Und doch ruft uns zu gegebener Stunde der himmlische Vater zu sich heim. Somit wir als Söhne und Töchter an seinem Tische sitzen. Ich möchte hier jedoch nicht über Tod und Sühne sprechen, sondern von Gnade, Liebe und Vergebung
Immer wieder stehen geliebte Menschen auf dem letzten Weg auf der Erde, der sie dann von uns fort führt. Wir begreifen nicht, warum nun dieser, genau dieser Mensch sterben soll, bzw. gestorben ist! Er war doch noch nicht so alt, wir brauchen ihn noch, hätten ihn noch gebraucht! Das sind Fragen, die uns durch den Kopf gehen. Es gibt aber auch Fragen, warum erlöst Du ihn/sie nicht endlich und lässt sie/ihn noch leiden?! Zu jeder Frage/Situation kennt Gott die Antwort und nur er allein. Warum? Weil er uns geschaffen hat, und unseren Weg begleitet, und hier auch schon die Tag und die Stunde in seinem Buch verzeichnet hat, an dem er uns rufen wird.
Daran kann die Medizin nichts ändern. Gott greift durchaus auch ein, wenn er sieht, dass die Medizin sein geliebtes Kind unnötig quält. Der ewige Schlaf breitet sich dann aus auf den Menschen, den er gerufen hat. Und kein Mensch, keine Maschine kann dann dem Willen Gottes im Wege stehen.
Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! (Jesaja 43,1)
Dieser Spruch, der bei Trauerfeiern gesprochen wird, zeugt von der Allmacht und Liebe Gottes. Mit diesem Ruf, werden wir zu unserer Stunde zum Vater im Himmel gerufen.
Das Bild, das ich ausgewählt habe, zeigt Jesus Christus, der den Verstorbenen an der Hand nimmt und mit ihm in den Himmel geht. Ich denke mit solch wundervollen Worten und einem impulsreichen Bild, das unseren Verstorbenen lächelnd, ohne Sorgen und Schmerzen, zeigt. Können wir als die Menschen, die zurückbleiben - bis uns selbst Gott ruft - die Trauer nicht zu schmerzhaft empfinden, sondern mit Hoffnung, das der Ort, wo sich unsere lieben Angehörigen befinden, ein besserer ist, als hier auf der Erde.
Amen

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