Erst in der letzten Woche habe ich wahrgenommen, dass alles so schnell vorübergeht und diese rasante Lebensweise alles überrollt. Selbst das so sicher geglaubte Wochenende ist nicht mehr sicher und mit "Terminen" und Arbeiten vollgestopft.
Da habe ich in dieser Woche wieder einmal die Bibel zur Hand genommen und etwas aus dem Buch "Exodus - 2. Buch Mose, 20,8-11" gelesen, genauer die Stelle, wo es um die Heiligung des Sabbat - des Sonntag's geht, der Gott im Himmel geweiht ist. "An 6 Tagen sollst Du arbeiten, aber am 7. Tage, da sollst Du ruhn!"
Wir können das drehen und wenden, dass dieser Tag zum Lobpreis von Gott von ihm selbst geschaffen wurde, aber auch für uns Menschenkinder, so lesen wir es klar in der Bibelstelle.
Und diese Ruhe fehlt mir an vielen Stellen gerade, das ist notwendig, da muss etwas getan werden... Es ist Unruhe im Leben, die auch uns unruhig werden lässt!
Heute habe ich den Moment der Ruhe erlebt. Ich saß am Teich, das Geplätscher des Wasserlaufs im Ohr. Vögel, die fröhlich ihre Lieder zwitscherten. Da habe ich mein Stundenbuch herausgeholt und die Laudes (das Morgenlob) gebetet und um mein Herz fühlte ich Frieden. Wenn es dann morgen wieder in den hektischen Alltag geht, so erinnere ich mich mit Freuden an diesen Morgen und hoffe, dass ein weiterer Morgen mir von Gott geschenkt wird. Amen
