Wenn Du in diesen Tagen hinaus in den Garten, oder Park, Wald, etc. gehst und Dich dort umsiehst, stellst Du fest, dass die Blütenvielfalt ernorm bis unermesslich ist. Gänseblümchen, Löwenzahn, Maiglöckchen, Tulpen, Gräser, Fichten, Eschen, Nussbäume, Birken, ja auch Disteln, etc. Es wächst vielerorts einfach so, ohne dass ein Mensch dies gesäht oder gepflanzt hat. Vögel und Nektarsammler verteilen Samen oft unfreiwillig und was daraus wächst freut viele.

Ich finde so etwas wunderschön, auch wenn die Arbeit, es einzudämmen dann schon etwas bedeutet. Und da bin ich nicht allein. Gott freut sich ebenfalls. Das ist das Wunder der Schöpfung, welches Gott vor aller Zeit begonnen hat und trotz der Bemühungen des Menschen, hier ein wenig Ordnung zu bringen, nach dem Menschen wieder dominieren wird. Denn.... ohne diese Vielfalt der Pflanzen gäbe es durchaus keine Tiere, die auf die Pflanzen angewiesen sind.

Was hat das nun wieder mit dem Glaubensweg zu tun? Ganz einfach. Wir müssen diese Welt mit Gottes Auge sehen - was natürlich so nicht funktioniert - und seine Freude fühlen, die Liebe, mit der er alles so herrlich bereitet hat. Dann sind wir als seine geliebten Kinder näher bei ihm. Wir werden dann sehen, dass er das alles nicht allein für seine "Entspannung" geschaffen hat, sondern, damit wir uns dankbar an seinen Werken erfreuen und dankbar sind, dass er uns Nahrung und Frieden schenkt. Frieden, den wir achtlos wegwerfen, so wie wir achtlos ein Büschel Gras oder Löwenzahn herausreißen, weil wir den tieferen Sinn dessen Existenz nicht begreifen (wollen). Wenn wir Lebensräume von Tieren vernichten oder verkleinern, dann wird dies über kurz oder lang auch unseren Lebensraum vernichten. Das ist unumkehrbar.

Was machst Du heute oder morgen so? Na klar, in den Garten gehen, oder in den Wald, den Geräuschen der Tiere lauschen und Gott danken - vor Ort oder in der Sonntagsmesse. Amen

Last Update: April 25, 2026